Plan.

Another turning point,
a fork stuck in the road
Time grabs you by the wrist,
directs you where to go
So make the best of this test and don’t ask why
It’s not a question, but a lesson learned in time

It’s something unpredictable,
but in the end it’s right
I hope you had the time of your life

(Green Day: Good Riddance)

Manchmal ist es ganz gut, keinen Plan zu haben. Manchmal stehst du an einer Weggabelung und folgst deiner inneren Route, die dich in eine der beiden Richtungen zwingt, ohne dass du weißt, wohin dich diese bringen wird. Am Ende steht ein Ziel, das du dir vielleicht anders vorgestellt hast, oder es ist genauso, wie du es erhofft hast. Nur der Weg dahin war eben ein anderer. Steiniger, gewundener vielleicht. Manchmal bist du wie im Nebel gelaufen, wenn die Tränen deine Sicht verschleierten. Aber du bist weitergegangen, hast nicht angehalten. Für dich nicht und für niemanden sonst. Auch, wenn es manchmal verdammt einsam war. Oder dir  jemand Steine vor die Füße gelegt hat. Die hast du dann elegant weggekickt, deine Highheels und Bikerstiefel sind Waffen für sich. Die Steine konnten dich jedenfalls nicht aufhalten. Und wenn du dann das Ende des Wegs vor Augen hast und dir noch genügend Atem für die letzten Meter bleibt, hältst du trotzdem kurz inne und denkst an die Momente, in denen dir etwas Unvorhergesehenes passiert ist und sie haben dich nicht klein gemacht, sondern stark, sie haben dein Herz größer gemacht. Und dann gehst du weiter. Die letzten Schritte bis zum Ziel. Da wartet sie dann auf dich: die beste Zeit nach der Reise, die du haben kannst.

I had the time of my life. And there will be another one to come.

By | August 10th, 2017|Categories: Unkategorisiert|0 Comments