Pfeffer und Kuchen.

Wer hat nicht schon einmal Jemanden dahin gewünscht, wo der Pfeffer wächst? Vielleicht sollte man diesen nicht ganz so frommen Wunsch einmal überdenken, denn in Kampot wächst der Pfeffer tatsächlich – und er ist ganz ausgezeichnet!

Die kleine Universitätsstadt an der Gabelung des Teuk Chhou Flusses liegt am Fuß der Elefantenberge inmitten von Plantagen, wo seit der französischen Kolonialherrschaft Pfeffer angebaut wird. Nun ist Pfeffer nicht gleich Pfeffer, und jener aus Kampot hat eine fruchtige Schärfe, die mit Limette vereint, geschmortes Hühnchen oder einen festfleischigen Fisch sehr veredeln kann. Kosten kann man die verschiedensten Pfeffer-Gerichte an jeder Ecke, aber nicht überall wird wirklich der echte Kampot-Pfeffer verwendet. Hier einmal ein Beispielfoto von äußerst schmackhaftem Hühnchen in Bananenblüten gegart, mit Galgant, Knoblauch, Kaffir-Limettenblättern – und natürlich Pfeffer aus Kampot (echt).

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass Menschen, die an einem Fluss mit einer Promenade aufgewachsen sind, glücklicher sind als andere – außer jenen, die das Glück hatten, am Meer groß zu werden selbstverständlich. Und Kampots Einwohner machen einen sehr zufriedenen Eindruck. Das scheint sich auch auf die Expatriots und (mehr …)

By | März 1st, 2017|Categories: Unkategorisiert|0 Comments