Rümpf, rümpf, rümpf.
Ja, genau. So sieht eine gute Überschrift aus. Und natürlich fragen Sie sich möglicherweise: „Was will sie uns denn jetzt schon wieder erzählen?“ Naja, Sie wollten es ja nicht anders.
Damit ich mich nicht langweile, lese ich mich vorher durch Lokalnachrichten, Veranstaltungskalender und Kulturseiten, um zu erfahren, was man denn am Ort des Geschehens so anstellen kann. Und da stieß ich in der Phnom Penh Post auf einen Artikel über die Siem Weep Singers. Weeping im Sinne von „Tränen wegwischen“.
Die Travelling Lady ist ja immer offen für Grenzerfahrungen. Und so schritt ich nach einem kurzen Telefonat mit der derzeit amtierenden Chorleiterin Deborah Saunders durch die Stadt, um in der Small Art School meine Aufwartung zu machen. Die Small Art School, gegründet und geleitet von der Japanerin Tomoko Kasahara, hat sich zur Aufgabe gemacht, unterprivilegierten Kindern und Jugendlichen eine Teilhabe an künstlerischer Bildung zu ermöglichen.
Angeschlossen daran ist die Khmer Kids Art Gallery, wo neben Arbeiten der Kinder und Jugendlichen auch weitere Werke erworben werden können. Hier trafen wir uns: die beiden Expatriots Deborah aus Australien, Galerie- und Art Koordinatorin Yuko Sakata aus Japan – und ich. Von den sonst üblicherweise teilnehmenden bis zu 17 Chormitgliedern waren aufgrund des erhöhten Urlaubs- und Krankheitsaufkommens also nur wir drei übrig. Und ich glaube zu wissen, dass die Beiden nur mir zuliebe den Chortermin durchführten und meine diversen Stimm- und Tonlagenausrutscher dezent überhörten. An dieser Stelle ein riesengroßes Herz nach Siem Reap! (mehr …)