Touristische Tempelritter.

Mist. Ich habe sie nur um vier Tage verpasst! Angelina Jolie war in Siem Reap, um die Premiere ihres neuen Films „First They Killed My Father“ zu feiern. Nicht in Phnom Penh, nicht in Los Angeles, nein, in Siem Reap, ganz in der Nähe der Tempelanlage Ta Prohm, die zum gewaltigen Komplex von Angkor Wat gehört. Dazu hat sie mit ihren Kindern die traditionelle kambodschanische Küche entdeckt und Skorpione, Vogelspinnen und Käfer (Video!) gegessen. Also fast wie normale Touristen, wenn sie in die heimliche Hauptstadt Kambodschas kommen.

Was normale Touristen natürlich auch machen: „Angelinas“ Tempel Ta Prohm besuchen und sich gegenseitig auf den Füßen herumstehen. Besonders gern wird man von Touristengruppen des chinesischen oder koreanischen Kulturkreises aus dem Weg geräumt, möchte man einmal ein Relief etwas genauer betrachten. Hier gibt es einige Tipps, wie man Angkor Wat in Ruhe genießen können soll – vor allem ist frühes Aufstehen angesagt.

Ich für meinen Teil traf unter der fachkundigen Führung von Mr. Rith um acht Uhr am Wat Bayon ein, um die berühmten Riesen-Köpfe in einem angenehmen Licht fotografieren zu können. Da waren die meisten Gruppen noch am Haupttempel Angkor Wat. Die gewaltige Anlage von Angkor Wat bedarf durchaus des Besuchs von zwei Tagen, um alles erfassen und sehen zu können. Am besten, man bucht einen Dreitagespass und besichtigt jeweils einen oder zwei Tempel am Morgen, um dann den Rest des Tages andere Dinge zu machen.

Angelinas Tempel, wo sie 2001 während der Verfilmung des Videospiels „Tomb Raider“ ihre Fußspuren hinterließ, ist durch die eingestürzten Ruinen sehr malerisch und bedarf guten Schuhwerks. Sie trug damals übrigens Wanderstiefel. Heute tun es auch Sportschuhe, aber Flipflops sollte man vermeiden. Zu leicht verknackst man sich den Knöchel. Oder ein asiatischer Tourist tritt darauf.

Schauen Sie sich doch einfach die Fotos an. Und alles Wissenswerte zu Angkor Wat hat Patrick in seinem Blog Tripangkor zusammengestellt. Lesenswert ist auch das Blog von Inga Palme, die über Leben, Essen, Ausgehen und Menschen in Siem Reap schreibt.

P1030626 (800x600) P1030610 (800x600) P1030607 (800x600) P1030600 (800x600) P1030595 (800x600) P1030569 (800x600) P1030497 (800x600) P1030505 (800x600) P1030522 (800x600) P1030508 (600x800) P1030588 - Kopie (800x600)
<
>

 

By | Februar 24th, 2017|Categories: Unkategorisiert|7 Comments