Im Rausch durch Battambang.

Die Reise von Phnom Penh in die zweitgrößte Stadt Kambodschas ging schnell vorüber, was ebenso am fast durchgehend im Mini-Bus vorhandenen WLAN als auch an der Fahrweise des Busfahrers lag. Man sollte in solchen Fällen einen Vertrauensvorschuss geben, schließlich kennen die Fahrer in der Regel ihr Geschäft und außerdem gibt es in Berlin Busfahrer mit bedeutend schlimmerer Fahrweise und Laune. Aber sehen Sie selbst:

Letztendlich kamen wir alle wohlbehalten in Battambang an. Das hier bezogene Hotel kann ich übrigens wärmstens weiterempfehlen – es ist zauberhaft, das Frühstück ausgezeichnet und sogar für Familien geeignet.

Battambang, die alte Kolonialstadt, wollte also entdeckt werden. Leider hatte ich mir am Vortag zwei Blasen an den Fersen gelaufen, so dass ich in meiner Reiseapotheke nach Pflastern kramte. Ah, da waren sie ja! Ich klebte also auf jede Malaise eines und marschierte wohlgemut in Richtung Altstadt. Nach nicht einmal hundert Metern wurde mir sehr seltsam; alles verlangsamte sich auf unschöne Art und Weise, das Setzen eines Fußes vor den anderen fiel zunehmend schwerer. Auch schienen sich alle Farben in einen sehr wolkigen Nebel zu verändern. Etwas mühsam dachte ich erst über einen möglichen Hitzschlag nach, verwarf aber den Gedanken, denn ich hatte genug Wasser getrunken und mit knapp 30 Grad war die Temperatur im angenehm warmen Bereich. Also noch mühsamer nach Alternativlösungen für diese seltsamen Ausfallerscheinungen gesucht. Mittlerweile hatte ich keine Lust mehr zu Laufen; es war ohnehin immer schwerer geworden, die gerade Linie zu halten. Ich setzte mich in ein kleines Café. Da fiel mir blitzartig etwas ein. Waren es etwa…? (mehr …)

By | Februar 17th, 2017|Categories: Unkategorisiert|10 Comments